Literaturempfehlungen

Manfred Paulus

„Menschenhandel und Sexsklaverei entlang der Donau“

Verlag Klemm und Oelschläger Ulm 2018, 14,90 Euro

Diese ungewöhnliche Reise entlang der Donau vom Schwarzen Meer bis zum Schwarzwald zeigt die Abläufe, die Rücksichtslosigkeit und die Brutalität des Handels mit der Ware Frau und Kind. Sie wirft tiefe Schatten auf den Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland, in welchem anhaltend seit Jahren Hunderttausende junger Menschen als sexuelle Dienstleisterinnen im Prostitutionsgewerbe ausgebeutet und zerstört werden.

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Manfred Paulus ist Erster Kriminalhauptkommissar a.D. mit einer langjährigen Erfahrung im Bereich der Rotlichtkriminalität, des Frauen- und Kinderhandels und der Pädokriminalität. Unter anderem war er international in Thailand, Weißrussland und Südosteuropa tätig. Er ist Fachbuchautor, Lehrbeauftragter und Referent zu diesen Themen.

Manfred Paulus

„Menschenhandel, Tatort Deutschland“

Verlag Klemm und Oelschläger Ulm 2014, 14,90 Euro

Fakt ist, die so schmutzigen wie lukrativen Geschäfte mit der Ware Frau und Kind halten weltweit unvermindert an. Deutschland ist daran in hohem Maße beteiligt und bietet als Zielland und Land der Ausbeutung beste Rahmenbedingungen für die Zuführung von Frauen und Kindern in die Zwangsprostitution, für die skrupellosen Geschäfte von Menschenhändlern, Zuhältern und verbrecherischer Organisationen.

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Die Rotlichtmilieus gelten als Einfallstore der Organisierten Kriminalität. Frauenhandel und Zwangsprostitution sind Basisdelikte und unverzichtbares Standbein dieser kriminellen Organisationen. Der Autor beleuchtet die Situation in den Rekrutierungsländern, die Anwerbungs- und Schleusungsmethoden sowie die Ausbeutung der Sexsklav(inn)en in den bundesdeutschen Rotlichtmilieus anhand kriminalistischer Erfahrung. Er zerstört Illusionen, bringt die Ambivalenz und Scheinheiligkeit ans Licht und entlarvt Gutmenschen als Gehilfen des Verbrechens. Der Autor ist Kriminalhauptkommissar a.D. mit einer langjährigen Erfahrung im Bereich der Rotlichtkriminalität, des Frauen- und Kinderhandels und der Pädokriminalität. U.a. war er auch international in Thailand, Weißrussland und Südosteuropa tätig.

Manfred Paulus „Im Schatten des Rotlichs“

Verlag Klemm und Oelschlägr Ulm 2016, 14,90 Euro

Die Geschäfte im Rotlicht, die Geschäfte mit der Ware Mensch sind in weiten Teilen kriminelle Märkte, in zunehmendem Maße beherrscht von Gruppierungen der Organisierten Kriminalität. Im Schatten des Rotlichts verbergen sich Gewalt, Brutalität, Elend, Verzweiflung, Hilf- und Hoffnungslosigkeit. Das aber wird in unserer Gesellschaft nur ungern thematisiert. Der Autor gewährt einen unverfälschten und fachkundigen Blick hinter die Fassaden dieser Milieus.

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Er enthüllt Ambivalenz und Scheinheiligkeit, zerstört Träume und Illusionen und politisches wie gesellschaftliches Wunschdenken und macht mit der menschenverachtenden und verbrecherischen Wirklichkeit hinter dieser offensichtlich glitzernden Fassaden vertraut. Manfred Paulus ist Erster Kriminalhauptkommissar a.D. mit einer langjährigen Erfahrung im Bereich der Rotlichtkriminalität, des Frauen- und Kinderhandels und der Pädokriminalität. Unter anderem war er international in Thailand, Weißrussland und Südosteuropa tätig. Er ist Fachbuchautor, Lehrbeauftragter und Referent zu diesen Themen.

Rachel Moran

„Was vom Menschen übrig bleibt – Die Wahrheit über Prostitution

Tectum-Verlag Marburg 2015, 17,95 Euro

Die irische Autorin Rachel Moran tritt an gegen das Prostitutionsestablishment. Ihr brillanter und international hochgelobter Bericht, der nun erstmalig in deutscher Sprache vorliegt, entlarvt die romantisierenden Vorstellungen von der „selbstbestimmten Hure“. Er wendet sich gegen eine Scheinliberalität in der Prostitutionsgesetzgebung, die es unmöglich macht, Frauen vor dem Weg in ein ausbeuterisches „Gewerbe“ effektiv zu schützen.

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Moran weiß aus eigenem Erleben, wovon sie spricht. Als obdachlose Heranwachsende geriet sie in den Strudel der Prostitution und konnte sich erst sieben Jahre später aus eigener Kraft daraus befreien. Als Überlebende ist sie dieser Parallelwelt entkommen und liefert uns in ihrem Buch nun Innenansichten einer zerstörerischen Lebensweise. Mit den sensiblen Einsichten einer Betroffenen und der virtuosen Sprachmächtigkeit der geschulten Journalistin führt sie in die Gesetzmäßigkeiten einer Tabuzone ein, aus der keine Frau unbeschadet zurückkehrt. Moran befragt nicht nur ihren eigenen Weg in die Prostitution und ihre Erfahrungen als Prostituierte. Sie nimmt dieses Feld als Ganzes in den Blick, seine offenen und verdeckten Mechanismen der Abwertung und der Gewalt. Ihr Bericht macht deutlich: Der Handel mit Frauenkörpern ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde und eine Form des sexuellen Missbrauchs. Und: Die öffentliche Debatte über Prostitution wird in Zukunft anders geführt werden müssen.

© Copyright - Ulmer Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution; Gestaltung: Grafikbüro Leineke, Elchingen