Wir vom Ulmer Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution engagieren uns für Problembewusstsein in der Bevölkerung und aktives Handeln bei Entscheidungsträgern vor Ort und entlang der Donau.

Wir vom Ulmer Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution engagieren uns für Problembewusstsein in der Bevölkerung und aktives Handeln bei Entscheidungsträgern vor Ort und entlang der Donau.

Mitglieder

  • Diana Bayer, Leiterin des Frauenbüros
  • Dr. Dagmar Engels, Leiterin der Ulmer Volkshochschule, Stadträtin der SPD-Fraktion Ulm
  • MdL Jürgen Filius, Bündnis 90/ Die Grünen
  • Dr. Karin Graf, Stadträtin der CDU-Fraktion Ulm
  • Ruth Greiner, Pastorin der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in Neu-Ulm
  • Manfred Paulus, Buchautor, Erster Kriminalhauptkommissar a. D.
  • MdL Dr. Monika Stolz, CDU

Diana Bayer
© Diana Bayer

Dr. Dagmar Engels
© Foto: Carola Gietzen

MdL Jürgen Filius
© Foto: Stephanie Duong

Dr. med. Karin Graf
© Foto: Foto Frenzel, Ulm

Ruth Greiner
© Foto: Ben Mackert

Manfred Paulus
© Sandra Schmidbaur Fotografie, Blaustein

MdL Dr. Monika Stolz

Seit 2009 engagieren wir uns für Opfer des Menschenhandels und der Zwangsprostitution.

Das Ulmer Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution

Das Bündnis wurde 2009 von Ulla Waterkemper (damals Leiterin des Frauenbüros der Stadt Ulm), Dr. Dagmar Engels, Dr. Karin Graf (CDU-Stadträtin in Ulm) und Manfred Paulus anlässlich einer vh-Ausstellung des Sozialministeriums Baden-Württemberg zum Thema Prostitution gegründet. Ziel des Bündnisses ist es, die Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution auf mehreren Ebenen aufzugreifen.

Die tragende Rolle Ulms innerhalb der Donaustädte nutzen, um in den Anrainerstaaten politisch Einfluss zu nehmen

Donauraumstrategie

Das Engagement der Stadt Ulm im Bereich der EU-Donauraumstrategie und die tragende Rolle im Rat der Donaustädte und Regionen prädestiniert die Region, gerade auch die brisanten Themen Menschenhandel und Zwangsprostitution in den Donau-Anrainerstaaten in die Öffentlichkeit zu tragen und bei Strategiegesprächen auf die Agenda zu setzen.

Auf Initiative des Ulmer Bündnisses informierten sich im Sommer 2015 der Ulmer Oberbürgermeister, die Mitglieder des Gemeinderats und Führungskräfte der Stadtverwaltung in Ruse (Bulgarien) über Aktivitäten von NGOs, Polizei, Staatsanwaltschaft und Politik in Bulgarien über Prävention und die Behandlung Opfern des Menschenhandels und der Zwangsprostitution.

Im Oktober 2017 erfolgte ebenfalls auf die Initiative des Bündnisses in Budapest die Ratifizierung der Deklaration aller Donaustädte und -regionen zur Bekämpfung des Menschenhandels und der Zwangsprostitution.

Die Situation der Opfer verbessern und die Gesellschaft sensibilisieren

Kommunalpolitik und Öffentlichkeitsarbeit

Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinsam mit der Kommunalpolitik eine Verbesserung der Situation der Frauen vor Ort zu erreichen. Der Ulmer Gemeinderat konnte überzeugt werden, ein niederschwelliges Beratungs- und Kontaktangebot für Frauen in der Prostitution zu finanzieren.

Neben der strategischen Ebene engagiert das Bündnis sich zudem direkt vor Ort. Verschiedenste Veranstaltungen, wie Podiumsdiskussionen, Ausstellungen zum Thema mit Fachvorträgen und ExpertInnenrunden greifen in regelmäßigen Abständen das Thema auf. Auch im Rahmen des Donaufestes, das alle zwei Jahre in Ulm statt findet, versucht das Bündnis das Thema Prostitution und Menschenhandel entlang der Donau in Form von Podiumsdiskussionen, Plakataktionen, Ausstellungen und der Mitwirkung an Themenzelten einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen.

© Copyright - Ulmer Bündnis gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution; Gestaltung: Grafikbüro Leineke, Elchingen